viennacontemporary

Talks: Borderline

Kunstinstitutionen im Gespräch: Das Talks-Programm von viennacontemporary

Im Rahmen von Talks: Borderline erhalten die MessebesucherInnen Einblick in die Einsichten und Ideen führender RepräsentantInnen der internationalen Kunstszene. Das diesjährige Programm der Kuratorin Kate Sutton legt einen Schwerpunkt auf die umfangreichen Veränderungen, mit denen europäische Kunstinstitutionen auf politischer, gesellschaftlicher und kultureller Ebene konfrontiert sind und widmet sich den Perspektiven von KünstlerInnen, KunsthistorikerInnen, internationalen SammlerInnen, MuseumsdirektorInnen, Galerien, KritikerInnen und KuratorInnen.

Unter dem Titel Borderline stellen die Gespräche und Diskussionen Menschen und Projekte vor, die sich mit struktureller Flexibilität auseinandersetzen oder daran arbeiten, die Grenzen der Institutionen von innen heraus zu erweitern: KunstsammlerInnen, die mit neuen Formen der Unterstützung experimentieren, Galerien, die neue Modelle wirtschaftlicher Kooperation entwickeln, sowie KünstlerInnen, KuratorInnen und KritikerInnen, die sich mit den moralisch-ethischen Konsequenzen von Aktivismus und Institutionskritik im Rahmen einer globalisierten Kunstwelt beschäftigen.

Neben dem Borderline Programm finden weitere Talks zu verschiedenen Themen statt. Das Talks-Programm findet von Donnerstag, 21. September bis Sonntag, 24. September 2017 in der Talks Area statt.

 

Donnerstag, 21. September 

12:30 – 13:30 Uhr

Art Encounters 2017, Timișoara & Arad, Second Edition

An open door to an art scene between a long history and a short story

Unter dem Titel Life a User’s Manual (Das Leben – eine Gebrauchsanweisung) wird die im Zentrum der Art Encounters 2017 stehende Ausstellung von Ami Barak und Diana Marincu Fragmente des täglichen Lebens sammeln und zusammensetzen, wie man es sowohl aus gegenwärtigen künstlerischen Praktiken als auch aus historischen Kunstprojekten von den 1960er Jahren an kennt. Wie in Georges Perec’s Roman, La vie mode d’emploi, wird die Ausstellung Charaktere, Situationen und Zusammenhänge präsentieren – Geschichten, die sich nicht nur über einen Tag erstrecken, sondern über eine gesamte Lebensdauer. Wie der Fluxus-Künstler Robert Filliou einst sagte, “Kunst ist, was das Leben interessanter als die Kunst macht“.

Die zweite Edition der Art Encounters Biennale versammelt eine Gruppe internationaler KünstlerInnen, die in konstruktive Dialoge mit den regionalen künstlerischen Diskursen und Gemeinschaften treten werden. Die Ausstellung wird in eine Vielzahl kultureller und öffentlicher Veranstaltungen in  Timișoara und Arad eingebettet sein und die unterschiedlichen Formen beleuchten, wie KünstlerInnen über die zunehmend instabil werdenden tagtäglichen Gegebenheiten reflektieren.

Ami Barak, Kurator, Art Encounters Biennale

Ovidiu Șandor, Präsident, Art Encounters Foundation, Timișoara

Nicolaus Schafhausen, Direktor, Kunsthalle Wien

 

14:00 – 15:00 Uhr

Artloading

Artload “A-live” Interview

Die Artload-Plattform wurde für all jene gegründet, die neu in der Welt der zeitgenössischen Kunst sind oder diese Welt gerne genauer kennenlernen möchten. Die Plattform zeigt dutzende Videointerviews mit den einflussreichsten RepräsentantInnen der internationalen Kunstszene: KünstlerInnen, KuratorInnen, GaleristInnen und viele andere ExpertInnen aus dem Bereich der Kunst. Artload ist das Ergebnis andauernder Recherche und wirft in den Interviews gleichermaßen lokale wie globale kritische Perspektiven auf zeitgenössische Kunst auf. Die Plattform möchte neue Blickwinkel auf die Kunstgeschichte eröffnen und die unzähligen verschiedenen Erzählmöglichkeiten präsentieren, die zur Wertschätzung künstlerischer Tätigkeit beitragen. Dieser Talk bietet den BesucherInnen von viennacontemporary die Möglichkeit, in den Produktionsprozess eines Projektes einzutauchen und vermittelt, wie die Interaktion zwischen Interviewten, InterviewerInnen und dem Publikum gefördert wird.

Wilfried Cooreman, Sammler, Belgien

Vivian Gandelsman, Kunsthistorikerin, Beraterin, Mitbegründerin, Artload.com, São Paolo

 

Freitag, 22.September

13:00 – 14:00 Uhr

Borderline

Model Patrons: The Shifting Role of the Collector

Lange Zeit wurden SammlerInnen als die primäre Triebfeder des Kunstmarktes gepriesen, doch der jüngste Boom zeitgenössischer Kunstinstitutionen brachte eine Vielzahl anderer Unterstützungsmöglichkeiten mit sich – von Auftragsarbeiten für Biennalen zu Museumsdotierungen, Reisestipendien und Residenzprogrammen. Um zu verhindern, dass diese Möglichkeiten anfangen, sich wie Verpflichtungen anzufühlen, diskutieren die TeilnehmerInnen dieser Diskussion über weitere kreative Möglichkeiten der zeitgenössischen Patronage und lassen dabei Erfahrungen aus ihren jeweiligen Institutionen mit einfließen.

Jam Acuzar, Gründerin und Direktorin, Bellas Artes Projects, Bataan/Manila

Aaron Cezar, Gründungsdirektor, Delfina Foundation, London

Haro Cumbusyan, Sammler, Gründungsdirektor collectorspace, Istanbul

 

15:00 – 16:00 Uhr

Borderline

Door Number Three: Operating Beyond #GroworGo

Es mag auf den ersten Blick unverständlich erscheinen, doch das spektakuläre Wachstum des Kunstmarktes brachte zahlreiche Galerieschließungen mit sich, da das traditionelle Galeriemodell den heutigen Marktanforderungen nicht mehr entspricht. Die Diskussion unterzieht die aktuelle Situation der kommerziellen Galerien einer ehrlichen Betrachtung, bevor sie sich der Frage zuwendet, wie nachhaltigere Wege des internationalen Austausches, etwa durch Galerie-Sharing-Initiativen wie Condo oder Okey Dokey, eröffnet werden können.

Max Mayer, Galerist, Düsseldorf

Henrikke Nielsen, Galeristin, Croy Nielsen, Wien

Mari Spirito, Gründungsdirektorin, Protocinema, Istanbul/New York

Franziska Sophie Wildförster, Kuratorin, Kunstkritikerin, Co-Direktorin, Kevin Space, Wien

 

17:00 – 18:00 Uhr

Borderline

The New Establishment: Building a Useful Institution

Während Galerien unter dem Druck eines #GroworGo stehen, werden Institutionen wie Biennalen oder Museen in Anbetracht des immer spärlicher werdenden Kunstweltpublikums vor das gegenteilige Problem gestellt. Nörgeleien der Jet-Set-Szene über die „Biennale Ermüdung“ überschatten oftmals die Tatsache, dass diese Institutionen und Infrastrukturen viel mehr bedeuten können als nur eine weitere Eröffnungsparty. Diese Diskussion nimmtich junge und historische Initiativen zum Vorbild, die es geschafft haben, die Bedürfnisse ihres Umfelds zu erfüllen, zu berücksichtigen oder sogar vorwegzunehmen.

Maja Ćirić, Unabhängige Kuratorin, Belgrad

Alanna Heiss, Gründerin, künstlerische Leiterin, Clocktower Productions, New York

Irena Popiashvili, Kuratorin, Dekanin, Visual Arts and Design School an der Free University of Tbilisi

Marlies Wirth, Kuratorin, MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartkunst, Wien

 

Samstag, 23. September

13:00 – 14:00 Uhr

Borderline

Positions in Print: The Ethics of Art Writing

Im vergangenen Jahr wurde die Kunstwelt von einer Serie öffentlich ausgetragener Debatten  erschüttert, die der Frage galten, wer wem eine Stimme geben darf. Die Nachwehen dieser Diskussionen stellen in Frage, wann Kritik an Kunst Kunstkritik darstellt und in welchem Ausmaß solche Texte inhaltlich mit den Institutionen verbunden sind, in denen sie erscheinen. Das Panel wird sich dieser Fragen annehmen und im Zuge dessen erwägen, was Kunsttexte heutzutage noch tun können.

Osei Bonsu, Kurator, Autor, London/Paris

Valentin Diaconov, Kurator, Garage Museum of Contemporary Art, Moskau

Ana Teixeira Pinto, Autorin, Berlin

 

15:00 – 16:00 Uhr

Borderline

Politics on Display: Framing Action within the Institution

Was den Ausdruck politischer Meinungen betrifft, kann sich ein Kunstraum um einiges flexibler zeigen als andere öffentliche Institutionen. Jedoch ist Flexibilität nicht zwangsmäßig mit Sensibilität  – oder Wirksamkeit – gleichzusetzen. Das Panel behandelt jene Komplikationen und ethischen Zwickmühlen, die durch die Auseinandersetzung mit drängenden gesellschaftlichen Themen (wie etwa Nationalismus, Rassismus oder Krieg) innerhalb der Institution entstehen können.

Kimberly Bradley, Kunstkritikerin, Journalistin, Pädagogin, Wien/Berlin

Sohrab Mohebbi, Kunstkritiker, stellvertretender Kurator, REDCAT, Los Angeles

Jonas Staal, Künstler, Rotterdam/Athen

Alessandro Vincentelli, Kurator für Ausstellungen und Forschung, BALTIC Centre for Contemporary Art, Gateshead

 

17:00 – 18:00 Uhr

Borderline

Curatorial Statements: Speaking for/through Institutions

Ob für permanente Institutionen oder temporäre Initiativen wie Biennalen oder Kunstprojekte im öffentlichen Raum – die Entwicklung und Aufmerksamkeit des Publikums bedarf geschickter Feineinstellungen. Wann wird ein Gespräch mit dem Publikum zu einem Gespräch vor einem Publikum? Woher nehmen sich Institutionen das „Recht“ heraus, bestimmte Themen zu adressieren? Gibt es Fälle, in denen KuratorInnen eine Grenze setzen sollten? Das sind einige der Fragen, die diese Konversation antreiben.

Defne Ayas, Direktorin, Witte de With Center for Contemporary Art, Rotterdam

Boris Ondreička, Künstler, Kurator TBA21, Wien

Joanna Warsza, Künstlerische Leiterin, Public Art Munich 2018

 

Sonntag, 24. September

11:00 – 12:00 Uhr

Gerald Matt spricht mit… Ursula Krinzinger (TV-Station: W24)

Frühere Gäste der Sendung waren herausragende Persönlichkeiten aus dem kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Leben sowie herausragende Persönlichkeiten der internationalen Kunstwelt (Shirin Neshat, Thaddeaus Ropac, Jeffrey Deitch, Michael Kimmelman, Erwin Wurm etc.) Das Ziel der Sendung ist es, dem Publikum Biografien, Haltungen, Geschichten und Meinungen von spannenden Menschen aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen vorzustellen und mit Ihnen – basierend auf ihren persönlichen Lebensgeschichten und Erfahrungen – kulturelle, politische und soziale Fragen unserer Zeit zu diskutieren.

Gespräch auf Deutsch.

 

13:00 – 14:00 Uhr

Borderline

New Literacy: João Ribas in conversation with Anna-Sophie Berger

Unter dem Titel “New Literacy” stellt sich die diesjährige Ural Biennale die Frage: “Wie können visuelle und physische zeitgenössische Kunstpraktiken die Basis für das Verständnis legen, auf welche Art die Geschwindigkeiten, Sprachen und Überschneidungen der Informations- und Kommunikationstechnologien verändert haben, wie wir leben, arbeiten, träumen und spielen?” In diesem Gespräch erläutert der Kurator João Ribas diese Frage mit der auf der Messe vertretenen Künstlerin Anna-Sophie Berger.

Anna-Sophie Berger, Künstlerin, Wien/New York

João Ribas, Vizedirektor, Hauptkurator, Serralves Museum, Porto

 

15:00 – 16:00 Uhr

Borderline

Dreamlife of an Archive

Teils Kunstwerk, teils kunsthistorischer Aufbewahrungsort ist das KünstlerInnenarchiv ein merkwürdiger Ort innerhalb der Institutionen. Was ist das ideale Leben für ein KünstlerInnenarchiv? Wo sollte es ausgestellt werden? Welche Arten des Zugangs sollte es bieten? In diesem Panel teilen drei KuratorInnen, die sich intensiv mit KünstlerInnenarchiven auseinandersetzen, ihre Erkenntnisse und Erfahrungen.

Daniel Grúň, Kunsthistoriker, Kritiker, Kurator, Bratislava

Emese Kürti, Kunsthistorikerin, Leiterin des acb ResearchLab, Budapest

Darko Šimičić, Kunstkritiker, Kurator, Schriftführer, Tomislav Gotovac Intitute, Zagreb

 

17:00 – 18:00 Uhr

Borderline

New Editions: Felix Gaudlitz in conversation with Juliette Blightman

In einer Zeit, in der die Print-Branche seit Jahrzehnten in der “Krise” steckt, erscheint es beinahe unerklärlich, dass das KünstlerInnenbuch fortbesteht. Dieser Talk setzt Felix Gauditz, Mitbegründer des Wiener Verlagshauses saxpublishers, in einen Dialog mit der Künstlerin Juliette Blightman. Gemeinsam lassen sie den Entstehungsprozess von Blightmans letztem Künstlerinnenbuch Revue passieren und widmen sich den weitreichenden Themen der Kunstpublizistik.

Juliette Blightman, Künstlerin, London/Berlin

Felix Gaudlitz, Mitbegründer, saxpublishers, Wien

Für das zweite Jahr in Folge organisiert viennacontemporary Media Talks! und übergibt das Wort an eine beeindruckende Auswahl von MedienvertreterInnen, die ihre Ansichten über die zeitgenössische Kunstwelt ausdrücken. In einem persönlichen Rahmen bietet diese Talks-Reihe allen KunstliebhaberInnen die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Kunstwelt zu blicken. Kommen Sie und nehmen Sie an den Gesprächen teil! Media Talks! präsentiert Diskussionen auf Deutsch und Englisch, von 21. – 24. September in der viennacontemporary Media Lounge, G10.

 

Donnerstag, 21. September

14:00 Uhr, English

Arterritory.com: The Collector’s Role and Influence in the Baltic Region

Irene M. Gludowacz, author, curator, communications expert, Vilius Kavaliauskas, collector

In the Lithuanian art scene, the name Lewben Art Foundation needs no explanation. Founded in 2013, the organization is not only the holder of a substantial art collection, but also one of Lithuania’s largest patrons of the contemporary arts. At the head of the Lewben Art Foundation is Vilius Kavaliauskas, passionate art lover and collector, and the organization’s founder. In 2014 Kavaliauskas became a member of the Tate Modern Russian and Eastern European Acquisitions Committee, a position which, as he says, is a great opportunity to popularize Lithuanian art around the world.

 

16:00 Uhr, Deutsch

springerin: The Empire Strikes Back?

Präsentation der neuen Ausgabe mit Christian Höller und den AutorInnen

Die Versöhnung in der Region der ehemaligen Sowjetunion wird kaum möglich sein ohne eine Auseinandersetzung mit ihrem gemeinsamen Sowjet-Erbe, den kolonialen Raumstrukturen und einem emanzipatorischen Erwachen. Die springerin Ausgabe „The Empire Strikes Back?” dreht sich um das Bauerbe der Sowjetunion, das Städte und Erinnerungen der Region immer noch vereint und voneinander trennt sowie um aufgeklärte demokratische urbane (Sub-)Kulturen und ProtagonistInnen der Zivilgesellschaft, die in den letzten drei Jahrzehnten aktiv waren.

 

17:00 Uhr, Deutsch

PARNASS – ZONE1: Rundgang und KünstlerInnentalks

 

Freitag, 22. September

16:00 Uhr, Deutsch

EIKON: Young + creative = successful … and then?

Nela Eggenberger, Chefredakteurin EIKON (Moderation), Karin Fisslthaler, Künstlerin, Gabriele Schor, Gründungsdirektorin SAMMLUNG VERBUND

„Jung“ und „kreativ“ sind zwei Schlagworte, an denen heute kein Weg vorbeizuführen scheint. Auch in der Kunst und Fotografie ist die unablässige Entdeckung neuer Talente ein Muss, zahlreiche Programme – von Auslandsateliers über Stipendienprogramme – fördern diese Zielgruppe systematisch. Nur: Was passiert danach, sobald man als KünstlerIn nicht mehr unter dieses Label fällt? Und wollen sich Kunstschaffende dieses Image überhaupt längerfristig bewahren – und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen?

 

17:00 Uhr, Deutsch

PARNASS – ZONE1: Rundgang und KünstlerInnentalks

 

17:30 Uhr, Deutsch

artmagazine.cc: Über die Kunst, Kunst zu versichern

In Kooperation mit Hiscox Insurance Company Ltd.

artmagazine in Kooperation mit Hiscox lädt zum Gespräch und Diskurs ein: Wie lässt sich Kunst – ob Einzelobjekt oder eine ganze Sammlung – optimal absichern? In jedem Fall sollte die Versicherung auf die besonderen Risiken und Werte abgestimmt sein. Zudem diskutieren wir die Zukunft des Kunstmarktes auf Basis des Hiscox Online Art Trade Reports 2017. Der Talk wird per Live-Stream übertragen und zur Nachlese im Feature des artmagazine Sammlerforums online gestellt.

 

Samstag, 23. September

13:30 Uhr, Deutsch

Collectors Agenda: Neue Akteurinnen der Kunstwelt

Angelika Loderer, Künstlerin, Sophie Tappeiner, Galeristin, Alexandra-Maria Toth, Collectors Agenda

Künstlerinnen und Frauen der Kunst beleben mehr denn je die internationale Kunst- und Kulturlandschaft. Solidarität, die vermehrte Sichtbarkeit der Werke weiblicher Kunstschaffender, sowohl die Besetzung von weiblicher Kompetenz in leitenden Positionen in Galerien und Museen als auch die hohe Anzahl der Frauen an Kunstuniversitäten – als Studierende und Lehrende –, führen zu optimistischen Perspektiven für die Frauen in der Kunst. Wie diese aussehen, und in weiterer Zukunft aussehen können, wird Alexandra-Maria Toth des Kunstjournals Collectors Agenda mit der Künstlerin Angelika Loderer und der Galeristin Sophie Tappeiner besprechen.

 

15:00 Uhr, Deutsch

PARNASS – ZONE1: Marlies Wirth, Kuratorin ZONE1 im Gespräch mit Silvie Aigner, Chefredakteurin PARNASS Kunstmagazin

anschließend Rundgang durch die ZONE1

Die ZONE1 hat sich als bewährtes Format für die Präsentation junger KünstlerInnen etabliert und bietet auch dieses Jahr eine Reihe innovativer Projekte. Die Auswahl der KünstlerInnen erfolgte 2017 von Marlies Wirth, Kuratorin am MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst in Wien. Sie gibt anhand von zehn Positionen einen Einblick in die Bandbreite junger zeitgenössischer Kunstproduktion in und aus Österreich. „Ich persönlich finde Formate wie die ZONE1, wo man Einzelpositionen im Rahmen einer Messe zeigen kann, sehr wichtig. Es ist eine Plattform sowohl für Sammler wie auch Kuratoren, um Positionen zu entdecken.“

 

16:30 Uhr, English

Tranzit: Multi-speed Europe. The Future of Art and its Institutions Across Five Countries from the Austrian East Coast

Judit Angel, tranzit.sk, Vit Havranek, tranzit.cz, Dóra Hegyi, tranzit.hu, Livia Pancu, tranzit.ro, Georg Schöllhammer, tranzit.at, Raluca Voinea, tranzit.ro

tranzit is a cultural network, operating in Austria, the Czech Republic, Hungary, Slovakia, and Romania. Six tranzit directors will discuss the conditions of the cultural institutions in their regions. From the outside, it seems that the spectres haunting the Eastern European region are nationalisms, anti-Islamism and Euroscepticism, alongside other conservative tendencies, such as limitation of the rights of women and of different minorities. Liberal politicians, i.e. in France and Germany, depict the region as a closed self-centered neighbour that refuses to solidarize with the EU core states. What is the position of art institutions in this battle and mainly what cultural futures are imagined in this region in the current sullen situation?

 

Sonntag, 24 Septembe

14:00 Uhr, Deutsch

trend: Galerien und Art Consultants: Freund oder Feind

Valentin Kenndler, Art Consultant, Michaela Knapp, trend (Moderation), Peter Krobath, Galerist

Was machen eigentlich Art Consultants? Was ist der Unterschied zur Galerie? Sind Art Consultants und Galeristen Konkurrenten oder Partner? Wieviel kostet diese Dienstleistung? Über diese und viele andere Fragen diskutiert Michaela Knapp (trend) mit Valentin Kenndler und Peter Krobath.