viennacontemporary

Preise 2020

Q21 viennacontemporary Artist-in-Residence Prize

 

Im Jahr 2020 wurde der Q21 viennacontemporary Artist-in-Residence Prize an den in Irland geborenen Künstler Alan Butler von Green on Red Gallery, Dublin, ausgewählt. Im Folgejahr 2021 wird die während des Aufenthalts im Q21 entstandene Arbeit auf viennacontemporary präsentiert.

Begründing der Jury: “Alan Butler überzeugt mit der Leichtigkeit, mit der er virtuelle Versatzstücke mit analogen Elementen kombiniert und zu völlig neuartigen Hybriden formt. Ob Computeranimation oder Cyanotypie, raumgreifende Installation oder Textildruck – alle von ihm künstlerisch verwendeten Medien werden auf beeindruckende Weise zu Trägern seiner faszinierenden Fiktionen.”

Im Rahmen der internationalen Kunstmesse viennacontemporary 2020 wird der Q21 Artist-in-Residence Prize in Zusammenarbeit mit EIKON – Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst vergeben, im Rahmen derer ein/e KünstlerIn eingeladen wird, zwei Monate lang in einem Q21 Künsterlnnenstudio auf dem Areal des MuseumsQuartier Wien zu arbeiten und zu leben. Weiters erhält der/die GewinnerIn ein Stipendium in der Gesamthöhe von 2.100 Euro (1.050 Euro pro Monat).

Die Jury besteht aus Elisabeth Hajek (künstlerische Leiterin des frei_raum Q21 exhibition space und Leiterin des Q21 Artist-in-Residence Programms), Bogomir Doringer (Künstler und Kurator), Nela Eggenberger (Chefredakteurin EIKON) und Johanna Chromik (künstlerische Leiterin viennacontemporary).

 

viennacontemporary | Bildrecht SOLO Award

 

der viennacontemorary | Bildrecht SOLO Award 2020 geht 2020 an Marianne Vlaschits – Galerie Sophia Vonier.

Die Bildrecht zeichnet Marianne Vlaschits und Galerie Sophia Vonier (AT) als Gewinnerinnen des viennacontemporary | Bildrecht SOLO Award 2020 aus. Eine Expertenjury wählte nach einem Rundgang zur Preview der viennacontemporary 2020 die Messepräsenz am Booth D12 in der Zone1 zum herausragenden Artist- und Galeriestatement im internationalen Kontext.

Das Jurystatement: “In ihrer schlüssigen Standgestaltung kreiert Marianne Vlaschits (geb. 1983 in Wien, lebt und arbeitet ebenda) eine kluge Schwellensituation zwischen Bildraum und Umraum. Sie kombiniert dabei den Körper einer träumenden Riesin mit Gemälden von Körperöffnungen, die als Portale zu spekulativen Kosmen fungieren und uns an weibliche Genitalien erinnern, jedoch Bauchnabel, Kehlkopf, Rachen und Darminneres darstellen. Feministische Körperdiskurse werden mit spielerischer Leichtigkeit zu fantastischen Zukunftsvisionen. Vlaschits‘ Science-Fiction-Szenarien sind eine punktgenaue Landung zwischen kunsthistorischen und popkulturellen Bezügen.”

Mit dem viennacontemporary | Bildrecht SOLO Award wird die Arbeit von Kunstschaffenden und Galerien gleichermaßen gewürdigt – sowohl der/die KünstlerIn, als auch die Galerie erhalten je 2.000 Euro (insgesamt 4.000 Euro). Die prämierte künstlerische Position soll großes Potential beweisen, gleichzeitig ist ein besonderer Einsatz der Galerie gefordert.