viennacontemporary

Preise 2019

viennacontemporary | Bildrecht SOLO Award

Die Bildrecht zeichnet Marina Sula und Gabriele Senn (Galerie Gabriele Senn, Wien) als Gewinnerinnen des mit insgesamt 4.000 Euro dotierten viennacontemporary | Bildrecht SOLO Award aus. Eine Expertenjury wählte nach einem Rundgang zur Preview der viennacontemporary 2019 die Messepräsenz zum herausragenden Artist- und Galeriestatement im internationalen Kontext.

MARINA SULA
Gabriele Senn Galerie, Wien
ZONE 1

Jurybegründung:
Marina Sula untersucht in ihren Installationen ambivalente systemische Dynamiken zwischen Individuen und der Gesellschaft in Bezug auf die Logik von Institutionen und die Rezeption von Kunst. Mit ihrer künstlerischen Annäherung des Messestandes an ein Wartezimmer schließt sie zwei Spähren kurz und reflektiert gesellschaftliche und künstlerische Normierungen, Zeit, Konsum und Hedonismus. Besonders überzeugend war für die Jury das Zusammenspiel von Ortsbezug, unterschiedlichen zeitgenössischen Medien und Ästhetiken sowie das Einbeziehen des Publikums.

JURY 2019:
Maximilian Geymüller (Kunsthalle Wien), Roman Grabner (BRUSEUM, Neue Galerie Graz), Nina Schedlmayer (freie Kunstkritikerin), Hemma Schmutz (LENTOS & NORDICO Linz), Tina Teufel (Museum der Moderne Salzburg), Günter Schönberger (Bildrecht Wien).

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Mit dem viennacontemporary | Bildrecht SOLO Award wird die Arbeit von Kunstschaffenden und Galerien gleichermaßen gewürdigt. Die prämierte künstlerische Position soll großes Potential beweisen, gleichzeitig ist ein besonderer Einsatz der Galerie gefordert.

Q21 viennacontemporary Artist-in-Residence Prize

2019 wird der in Berlin lebenden Künstlerin Laura Schawelka der Q21 viennacontemporary Artist-in-Residence Prize in Zusammenarbeit mit dem Magazin EIKON – Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst, verliehen. Sie wurde ausgewählt zwei Monate in einem der ins-gesamt 9 Künstlerstudios des Q21 (www.q21.at) am Areal des MuseumsQuartier Wien zu arbeitenund zu leben. Zusätzlich erhält sie ein Stipendium in der Höhe von 2.100,– Euro. Im Folgejahr 2020 wird die, während des Aufenthalts im Q21 entstandene Arbeit, auf viennacontemporary präsentiert.

Begründing der Jury: Mit Film und Fotogra e, die sie zu vielschichtigen Installationen arrangiert,schafft Laura Schawelka (geb. 1988 in München, studierte an der Hochschule für Bildenden Künste – Städelschule, Frankfurt am Main bei Tobias Rehberger) einen betörenden Remix aus Zitaten unserer medialisierten Gegenwart. Die Künstlerin lässt mittels Video-Bearbeitungssoftware Hybride zwischen Bewegt- und Standbild entstehen, die sich dem Betrachter derart faszinierend, so oddly satisfying, präsentieren, dass er sich dieser zwischen Warenästhetik und Foodporn, zwischen digitaler Coolness und stofflicher Sinnlichkeit changierenden Welt Schawelkas kaum entziehen kann.

Der Q21 viennacontemporary Artist-in-Residence Prize wurde 2019 in der Sparte künstlerische Fotogra e und Medienkunst vergeben. Eingeladen wurden KünstlerInnen, die mit dem Medium Fotogra e bzw. Neuen Medien arbeiten. Die Jury bestand aus Elisabeth Hajek (künstlerischeLeiterin Q21 frei_raum exhibition space und Leiterin des Q21 Artist-in-Residence Programms),Nela Eggenberger (Chefredakteurin EIKON), Marcello Farabegoli (freier Kurator) und Johanna Chromik (künstlerische Leiterin viennacontemporary).