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Focus: Hungary

Rethinking the Hungarian neo-avant-garde: the rediscovery of artistic positions from the 1960s and 1970s

Als Kurator konnte der ungarische Kunsthistoriker und Kritiker József Mélyi gewonnen werden. Konzipiert wird die Sonderpräsentation von den drei Budapester Galerien acb Gallery, Kisterem und Vintage Gallery.

Die diesjährige Sonderschau widmet sich der ungarischen Neo-Avantgarde der 1960er- und 1970er-Jahre, die bis heute kaum Anerkennung gefunden hat. Ausgehend von der Entwicklung der inoffiziellen Kunstszene der Neo-Avantgarde in Ungarn der frühen 1960er-Jahre unternimmt die Präsentation den Versuch, die unterschiedlichen Strömungen, die in dieser Zeit in Ungarn vorhanden waren, wieder bewusst zu machen. Anstatt lineare Entwicklungen aufzuzeigen, sollen die künstlerischen Wurzeln herausgearbeitet werden, die bis in die zeitgenössische Kunstproduktion wirken – mit dem Ziel, den Diskurs über die Neo-Avantgarde sowohl in Ungarn als auch in Zentral- und Osteuropa neu zu beleben.