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Explorations 2018

Der neue Programmpunkt Explorations zeigt kuratierte Standpräsentationen von ausgewählten Galerien. Er vereint ein breites Spektrum künstlerischer Praktiken unter dem Aspekt herausragender Qualität und unkonventioneller Ansätze.

 

TeilnehmerInnen:

Sándor Pinczehelyi, Károly Hopp-Halász, B. István Gellér | acb | C06
Diverse KünstlerInnen | Croy Nielsen | B17
Philip Aguirre Y Otegui | Geukens & De Vil | E21
Robert Maciejuk, Paweł Matyszewski, Irmina Staś | Le Guern Gallery | F24
David Krňanský, Kaja Redkie, Alex Urban | LETO | E11
Maen Florin, Michaël Dans | Nadja Vilenne | C15
Christof Mascher | Philipp von Rosen Galerie | C17
Luchezar Boyadjiev | SARIEV Contemporary | D18

 

Explorations vereint wichtige Positionen von aufstrebenden bis etablierten KünstlerInnen aus ganz West-, Zentral- und Osteuropa. Die Präsentationen reflektieren die unruhige Stimmung des Jahres 2018: von Philip Aguirres (BE) Betrachtungen der Flüchtlingskrise über David Krňanský(CZ) und Alex Urbans (PL) malerische Erforschung eines Zusammenbruches aller Systeme (“the collapse of all systems”bis zu Kaja Redkies Excurs auf Schwarz und den schaurig-makabren Skulpturen von Maen Florin (NL) und Michaël Dans (BE). Indem er konzeptuelle Ahnenforschung der jüngeren Gegenwart betreibt, beschwört Luchezar Boyadjiev (BG) die historischen Gespenster des Marxismus, Christentum und vielen anderen hoch, während die Budapester acb gallery neo-untopische künstlerische Agenden um den einflussreichen Pecs Workshop (István Gellér, Károly Hopp-Halász und Sándor Pinczehelyi (HU) vorstellt. Weitere offene Betrachtungen über Sprache und Objekthaftigkeit werden von Robert Maciejuk (PL), Irmina Staś (PL) und Paweł Matyszewski (PL) auf Leinwänden in der Warschauer Galerie Le Guern umgesetzt sowie in Christof Maschers suggestiven, nicht-geschichtlichen Malereien. Ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse aus all dem – an der Open Bar, die Wiens Croy Nielsen eigens aus ihren Galerieräumen hertransportiert hat.

Der Programmpunkt wird vom in Berlin lebenden kuratorischen Berater Nadim Samman geleitet, dessen frischer Zugang zur Kunst bereits bei zahlreichen internationalen Ausstellungen und Biennalen für Begeisterung sorgte.

Nadim Samman ist ein in Berlin lebender Kurator und Kunsthistoriker. Er studierte Philosophie an der University College London und promovierte am Courtauld Institute of Art. Er ist Mitbegründer der 1st Antarctic Biennale (2017) und des Antarctic Pavilion (Venedig, 2015-). 2016 kuratierte er die fünfte Moscow International Biennale for Young Art und 2012 die vierte Marrakech Biennale (mit Carson Chan). Andere Großprojekte  sind Treasure of Lima: A Buried Exhibition (eine einzigartige ortsspezifische Ausstellung auf der abgelegenen Pazifikinsel Isla del Coco) und Rare Earth (Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, Wien). 2014 wurde Samman vom Foreign Policy Magazine in der Liste der ‘100 Leading Global Thinkers’ genannt.